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Du funktionierst jeden Tag. Und innerlich kommst du kaum noch zur Ruhe.


Vielleicht fühlst du dich müde, noch bevor der Tag richtig beginnt.

Nicht unbedingt körperlich – eher innerlich.


Da ist dieses leise, dauerhafte Spannungsgefühl.

Ein inneres Getriebensein, das auch in ruhigen Momenten nicht ganz verschwindet.


Du gehst deinen Alltag, kümmerst dich, organisierst, hältst vieles zusammen.

Und irgendwo dazwischen bleibt kaum Raum für dich selbst.


Wenn der Alltag keine Pause kennt


Der Tag beginnt früh.

Nicht, weil du bereit bist – sondern weil es nötig ist.


Kinder, Verantwortung, Termine, Erwartungen.

Vielleicht ist ADHS Teil eures Lebens – bei deinem Kind oder bei dir selbst.

Dann fühlt sich alles oft noch intensiver an: lauter, schneller, anstrengender.


Du funktionierst.

Und gleichzeitig spürst du: So viel Anspannung kann auf Dauer nicht gesund sein.


Dieses Gefühl, niemand hört wirklich zu


Viele Mütter tragen ihre Überforderung still.

Weil sie stark sein müssen.

Weil sie niemanden belasten wollen.

Oder weil sie gelernt haben, dass „es halt so ist“.


Und doch ist da diese Sehnsucht, einmal einfach aussprechen zu dürfen,

was wirklich in dir vorgeht –

ohne Erklärung, ohne Bewertung, ohne gut gemeinte Ratschläge.


Manchmal braucht es keinen neuen Plan


Nicht jede innere Unruhe braucht sofort eine Lösung.

Manchmal braucht sie zuerst Raum.


Einen ruhigen Ort.

Zeit.

Ein Gegenüber, das zuhört, ohne zu drängen.


Wenn Anspannung nachlässt, entsteht oft von selbst etwas Neues:

mehr Klarheit, ein tieferer Atem, ein erster kleiner Schritt.


Nicht perfekt.

Aber stimmig.


Wenn auch der Körper zur Ruhe kommen darf


Über längere Zeit getragene Anspannung sitzt nicht nur im Kopf.

Sie lebt im Körper, im Nervensystem, in der Atmung.


Sanfte, körperorientierte Begleitung kann helfen,

diese Spannung langsam loszulassen.


Nicht als Technik.

Nicht als „Machen“.

Sondern als Einladung, wieder bei dir anzukommen.


Immer in deinem Tempo.

Immer mit deiner Entscheidung.


Du musst nicht alles allein tragen


Überforderung bedeutet nicht, dass du versagt hast.

Oft bedeutet sie nur, dass du sehr lange sehr viel gehalten hast.


Unterstützung anzunehmen darf leicht sein.

Still.

Unaufgeregt.


Und manchmal beginnt sie einfach mit einem ruhigen Gespräch.


Eine sanfte Einladung


Wenn du beim Lesen gespürt hast,

dass dich diese Zeilen berühren oder abholen,

dann darfst du diesem Gefühl vertrauen.


Vielleicht ist es gerade Zeit,

dir selbst ein wenig Raum zu schenken.

Zeit zum Sortieren.

Zeit zum Atmen.

Zeit, um wieder klarer zu werden.


Du musst nichts entscheiden.

Du musst nichts vorbereiten.

Du darfst einfach da sein.


Manchmal ist genau das der erste Schritt in eine ruhigere Richtung. 🌿 https://adhs.katrineilenberger.de/

 
 
 

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