Was, wenn ich irgendwann nicht mehr weiß, wie es weitergeht?
Vielleicht ist das eine Angst, über die wir gerade viel zu selten sprechen.
Nicht unbedingt die Angst vor einer bestimmten Rechnung.Nicht nur vor der Politik.Nicht nur vor dem Krieg.Nicht nur vor der Arbeit.
Sondern diese leise, diffuse Sorge vor dem, was noch kommen könnte.
Was, wenn …?
Was, wenn das Geld irgendwann nicht mehr reicht?
Was, wenn ich meinen Arbeitsplatz verliere?
Was, wenn ich im Alter nicht genug habe?
Was, wenn meinen Kindern eine immer kompliziertere Welt bleibt?
Was, wenn ich eine falsche Entscheidung treffe?
Und dann ist da dieser kleine Gedanke im Hintergrund:
„Wie soll das alles weitergehen?“
Ich kenne solche Gedanken auch.Oh ja. 😄
Denn auch ich weiß nicht, was die Zukunft bringt.
Wenn wir versuchen, alles zu kontrollieren
Vielleicht liegt genau darin eine unserer größten Herausforderungen:
Wir versuchen, Sicherheit zu bekommen, indem wir alles kontrollieren wollen.
Wir planen.Wir denken voraus.Wir spielen Möglichkeiten durch.Wir versuchen, Probleme zu lösen, die vielleicht noch gar nicht da sind.
Und irgendwann ist der Kopf müde.

Du musst nicht heute deine ganze Zukunft lösen
Vielleicht müssen wir deshalb nicht immer die ganze Zukunft lösen.
Vielleicht reichen manchmal diese Fragen:
🌿 Was kann ich heute tun?
🌿 Was liegt wirklich in meiner Hand?
🌿 Wen kann ich heute anrufen?
🌿 Wo darf ich Unterstützung annehmen?
🌿 Und was darf ich heute einfach einmal nicht lösen?
Denn wir vergessen so leicht:
Wir müssen nicht heute wissen, wie unser Leben in fünf Jahren aussieht.
Manchmal brauchen wir nur genug Kraft für den nächsten Schritt.
Was innere Sicherheit wirklich bedeuten kann
Innere Sicherheit bedeutet vielleicht nicht:
„Ich weiß, dass alles gut wird.“
Sondern:
„Ich weiß nicht, was kommt. Aber ich vertraue darauf, dass ich einen Weg finden werde.“
Du musst nicht immer stark sein.
Du musst nicht alles alleine schaffen.
Und du musst nicht auf jede Frage sofort eine Antwort haben.
Wir finden einen Weg
Vielleicht brauchen wir gerade weniger Menschen, die sagen:
„Alles wird gut.“
Und mehr Menschen, die ehrlich sagen:
„Ich weiß auch nicht genau, wie alles wird. Aber wir finden einen Weg.“ ❤️
Vielleicht ist genau das manchmal die Sicherheit, die wir brauchen.
Ein Schritt.Heute.Morgen schauen wir weiter.
Katrin EilenbergerHeilkundliche Praxis für Psychotherapiewww.katrineilenberger.de
Was ist dein persönliches „Was, wenn …?“
Wenn du magst, schreib es in die Kommentare.
Vielleicht stellst du dabei fest:
Du bist damit nicht allein.





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